„Ich entschied, Japaner zu werden, schließlich wusste ich aus dem Buch genug über dieses fremde Land, um lebhaft und ausführlich darüber zu erzählen. Um mein neues Leben noch echter erscheinen zu lassen, fing ich an, mir ein Alphabet auszudenken. Niemand würde meine Herkunft anzweifeln, wenn ich die japanische Sprache in Wort und Schrift beherrschte.“

„Ich entschied, Japaner zu werden, schließlich wusste ich aus dem Buch genug über dieses fremde Land, um lebhaft und ausführlich darüber zu erzählen. Um mein neues Leben noch echter erscheinen zu lassen, fing ich an, mir ein Alphabet auszudenken. Niemand würde meine Herkunft anzweifeln, wenn ich die japanische Sprache in Wort und Schrift beherrschte.“

Wenn ein Buch damit beginnt, dass die Ich-Erzählerin eine Zelle im Gefängnis bezieht, stellt sich die Frage, wie es dazu gekommen ist.

Wenn ein Buch damit beginnt, dass die Ich-Erzählerin eine Zelle im Gefängnis bezieht, stellt sich die Frage, wie es dazu gekommen ist.

„Und irgendwann gibt es nur noch einen selbst“. Die beiden Ich-Erzählerinnen Louise und Jana in Tamara Bachs neuem Jugendroman „was vom Sommer übrig ist“ haben niemanden, mit dem sie reden, lachen, weinen könnten. Keine Freunde, keine Verwandten – und die Eltern, die sind ausschließlich mit sich selbst beschäftigt.

„Und irgendwann gibt es nur noch einen selbst“. Die beiden Ich-Erzählerinnen Louise und Jana in Tamara Bachs neuem Jugendroman „was vom Sommer übrig ist“ haben niemanden, mit dem sie reden, lachen, weinen könnten. Keine Freunde, keine Verwandten – und die Eltern, die sind ausschließlich mit sich selbst beschäftigt.

Wenn man sich verliebt, träumt man bisweilen davon, ein ganzes Leben miteinander zu verbringen, unendlich viel Zeit zusammen zu haben. Dass diese Unendlichkeit für sie sehr begrenzt ist, wissen Hazel und Gus in John Greens neuem Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von Anfang an. Sie haben beide Krebs.

Wenn man sich verliebt, träumt man bisweilen davon, ein ganzes Leben miteinander zu verbringen, unendlich viel Zeit zusammen zu haben. Dass diese Unendlichkeit für sie sehr begrenzt ist, wissen Hazel und Gus in John Greens neuem Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von Anfang an. Sie haben beide Krebs.

„Die Männer fürchteten mich. Denn die Frauen waren scharf auf mich. Warum würden sie sich sonst so viel Mühe geben, mich lächerlich zu machen?“

„Die Männer fürchteten mich. Denn die Frauen waren scharf auf mich. Warum würden sie sich sonst so viel Mühe geben, mich lächerlich zu machen?“

In Wingroden, nicht zufällig ein Anagramm zu „Nirgendwo“, muss man keine Ladentür absperren, weil kein Schwein hinkommt, nicht mal ein Einbrecher. Zehn Einwohner gibt es, und der erst Sechzehnjährige ist einer davon, weil er sich um seinen dementen Großvater Karl kümmern muss.

In Wingroden, nicht zufällig ein Anagramm zu „Nirgendwo“, muss man keine Ladentür absperren, weil kein Schwein hinkommt, nicht mal ein Einbrecher. Zehn Einwohner gibt es, und der erst Sechzehnjährige ist einer davon, weil er sich um seinen dementen Großvater Karl kümmern muss.

„Neun offene Arme“ – so heißt der verwitterte Backsteinbau außerhalb der Stadt, in dem Fing Boon zuhause ist, in Limburg im Süden der Niederlande, ganz nahe an der Grenze zu Deutschland.

„Neun offene Arme“ – so heißt der verwitterte Backsteinbau außerhalb der Stadt, in dem Fing Boon zuhause ist, in Limburg im Süden der Niederlande, ganz nahe an der Grenze zu Deutschland.

Als seine Mutter noch lebte, war die Welt für Darek einfach. Es gab klare Richtlinien, nach denen man sich orientieren konnte, Gesetze wie „ Es gibt Dinge, die man sich merken muss“ und „Bestimmte Sachen sollte man schnellstens vergessen“.

Als seine Mutter noch lebte, war die Welt für Darek einfach. Es gab klare Richtlinien, nach denen man sich orientieren konnte, Gesetze wie „ Es gibt Dinge, die man sich merken muss“ und „Bestimmte Sachen sollte man schnellstens vergessen“.

Wenn zwei Welten aufeinander prallen, kann das mitunter Auslöser für große Veränderungen sein: Als plötzlich sein tot geglaubter Großvater in Hughs Leben auftaucht, beginnt für den 16jährigen eine Reise mit unbestimmtem Ausgang – dreitausend Kilometer von Sydney bis zum Ayers Rock.

Wenn zwei Welten aufeinander prallen, kann das mitunter Auslöser für große Veränderungen sein: Als plötzlich sein tot geglaubter Großvater in Hughs Leben auftaucht, beginnt für den 16jährigen eine Reise mit unbestimmtem Ausgang – dreitausend Kilometer von Sydney bis zum Ayers Rock.