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  ...weil uns wichtig ist, was Kinder lesen

   
   
     
   

1001 Buch

Das Quartalsmagazin "1001 Buch" bietet in jedem Heft neben einem Schwerpunktthema rund 70 Besprechungen von Neuerscheinungen aus den Bereichen Illustriertes Buch, Kinderbuch, Jugendbuch, All Age, Graphic Novel, Hörmedien & Kinderfilm
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DIXI Buchtipps
für die Firma Instantina
>>> www.dixi.at

Buchtipps für LehrerInnen
für den Wiener Bildungsserver
>>> www.lehrerweb.wien

  Buch des Monats
Institut für Jugendliteratur

Buch des Monats

Ben Guterson: Winterhaus

Auch wenn „Winterhaus“ den ersten Teil einer geplanten Trilogie, deren zweiter Band im Original bereits ausgeliefert ist, bildet, kann dieser umfangreiche Schmöker durchaus als abgeschlossene Lektüre genossen werden. Vor allem von Kindern, die ebenso lesebegeistert sind wie die Heldin: Elisabeth Somers ist elf Jahre alt, Waisenkind, und liebt Anagramme, Sprachspielereien, Schnitzeljagden, Geheimschriften, kurzum alles Rätselhafte. Der Autor schickt sie für die Weihnachtsferien in ein abgeschiedenes Hotel, wo sie einen gleichaltrigen Jungen als Freund an die Seite gestellt bekommt, mit dem sie gemeinsam allerhand Geheimnisse zu lüften versucht.
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Jugendbuchtipp
für die Ö1-Hörfunksendung "Ex libris"

"Ex libris" – Jugendbuchtipp

Thomas Klupp: Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Jay Gatsby, die legendäre Figur von F. Scott Fitzgerald, ist für Benedikt ein Idol. Ein Künstler und Gentleman, der alle „mit Orchester und Feuerwerk ablinkt“, „a true master of fake and illusion“. Diese Interpretation wird von Benedikts Englischlehrerin nicht geteilt: „Gentleman? Money comes from organized crime! Moral Issues?“
Nun sind „moral issues“ eine eher dehnbare Kategorie für den knapp 16-jährigen Ich-Erzähler in Thomas Klupps neuem Roman „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“. Seit Jahren fälscht Benedikt Unterschriften, Schulaufgaben, Zeugnisse. Aus seiner Sicht bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Die Wahrheit, dass nämlich die zwingend zu erreichende Eins in den Naturwissenschaften nicht möglich ist, ist seiner Mutter schlicht nicht zumutbar. Weshalb er das Lernen gleich ganz bleiben lässt und sich lieber durchmogelt.
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Lektorix
für die Wochenzeitung "Die Furche"

Lektorix

Jens Rassmus: Das Nacht-Tier

Ein Nacht-Stück also. "Ich lag im Bett und schlief nicht ein / war noch hellwach und ganz allein / Da plötzlich ..." bekommt das Kind Besuch, nicht vom Monster unterm Bett und nicht von Schreckgespenstern, die durchs offen stehende Fenster hereinflattern. Durch die Tür spaziert ein nachtblaues Wuschelding, das zwar wild aussehen mag mit seinem zotteligen Fell und seinen insektenartigen Fühlern, allerdings erstaunlich rasch gezähmt ist: "Ich sagte komm! Das Nacht-Tier kam.“ Kurz darauf besteigt das Kind den Rücken des Tieres und dann geht es los: zu zweit, raus aus dem Haus und raus aus der Stadt – „Ich sagte spring! Das Nacht-Tier sprang.“ Über die Berge hin zur weiten, offenen See – „Ich sagte schwimm! Das Nachtier schwamm.“ Durch die mondhelle Nacht bis zum Himmel hoch. Ein Kind und ein magisches Wesen bestaunen die in weiten Panoramen vor ihnen ausgebreitete Natur. Und wir als Betrachter bestaunen die beiden.
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