An die, die wir nicht werden wollen

"Wer ich als Schachfigur wäre? König.
Unschlagbar bis zum Schluss."
Klimbimson


Darum geht's im Buch
Dieses Buch beginnt mit einem Countdown und einem Ich, das kurz vor dem 18. Geburtstag steht. Und damit kurz vor dem „Erwachsen-Sein“. Ein jugendliches Ich, das uns an seinen Gefühlen und Gedanken teilhaben lässt, an all seinen Ängsten und Unsicherheiten genauso wie an seinen Wünschen und Sehnsüchten, mal zaudernd, mal voller Elan, mal trübsinnig und übel gelaunt ob all der Alltags-Pflichten (insbesondere Schule!), mal voller Witz und Esprit, sinnierend über die eigene Zukunft und all das, was kommen mag und was bald nicht mehr sein wird.
Formal ist das ein höchst eigenwilliges „Ich-Tagebuch“, in dem Nils Mohl eine Collage aus unterschiedlichsten Textschnipseln – mit SMS und Chatnachrichten, Mailverkehr, Fragebögen und Listen, Aphorismen und vielem mehr – zusammenpuzzelt und Regina Kehn dazu immer die richtigen Bilder findet.
Ein Buch, das auf den ersten Blick für manche vielleicht verstörend oder verwirrend wirken mag – wer sich allerdings auf dieses Lektüre tatsächlich einlässt, wird belohnt mit einem großen Leseabenteuer und einem suggestiven Sound, der von der Jugend im Hier und Jetzt erzählt.

Das sagt die Presse
  • Eine poetische Teenager-Symphonie, die das Gefühlschaos dieses Alters als Herausforderung zu Papier bringt. Holger Moos, Süddeutsche Zeitung
  • Ein - auch grafisch-typografisch - außergewöhnlicher Hirnstrom“ Börsenblatt, Leselotse des Monats
Links zur Inspiration

 

mohl cover web

Nils Mohl: An die, die wir nicht werden wollen

Eine Teenager-Symphonie. Illustriert von Regina Kehn, Innsbruck: Tyrolia 2021, 168 S. | ISBN 978-3-7022-3956-5 | € 17,95 | Ab 12 Jahre
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2022